Fernsehtipp: Geheimmission Tel Aviv – Wie Fußball die Geschichte veränderte

25 Jahre nach Kriegsende gestaltete sich die Annäherung der jungen Bundesrepublik und Israel schwierig und war voller Widersprüche. In Zeiten antisemitischen Terrors und schwieriger Diplomatie flog Borussia Mönchengladbach Ende Februar 1970 zu einem Freundschaftsspiel gegen die israelische Nationalmannschaft nach Tel Aviv.

 

Die ARD zeigt am Montag, den 17. Februar, um 23:30 Uhr den Dokumentationsfilm „Geheimmission Tel Aviv – Wie Fußball die Geschichte veränderte“. Das Spiel taucht in keiner Statistik auf und wurde auch nicht im Fernsehen übertragen, und das trotz seiner großen Bedeutung für die deutsch-israelischen Beziehungen. Es war das erste Spiel einer deutschen Fußballmannschaft auf israelischem Staatsgebiet.

 

Das Thema ist so aktuell wie nie, nimmt der offen auftretende Antisemitismus, Terroranschläge inklusive, seit einigen Jahren wieder zu. Wie geht die deutsche Gesellschaft mit dem Holocaust um? Die Frage stellt sich heute, sie stellte sich auch vor 50 Jahren. In Anbetracht der Sicherheitslage kam die Sorge um das Wohl der erfolgreichen Fohlenelf hinzu. Spannend war damals außerdem die Frage, wie die israelische Bevölkerung auf die deutschen Spieler reagiert. Nach Abpfiff der Partie passierte Überraschendes.